Luis Gómez de Terán ist ein venezolanisch-italienischer Künstler, bekannt für seine großflächigen, figurativen Murals. Geboren in Caracas, zog er in seiner Kindheit nach Rom, wo er in einer religiösen Familie aufwuchs und früh mit der Kunst in Kirchen und Fresken in Kontakt kam. Seine künstlerische Laufbahn begann schon als Teenager mit Graffiti und Street Art.
Als Autodidakt entwickelte er einen einzigartigen Stil, der von barocker Malerei inspiriert ist und starke Kontraste zwischen Licht und Schatten nutzt, um die Körper seiner Figuren zu gestalten. Seine Werke, die oft auf dunklen monochromen Hintergründen mit dramatischen Lichtstrahlen dargestellt werden, thematisieren die Beziehungen zwischen Menschen und die Konflikte der menschlichen Seele.
Im Laufe seiner Karriere hat Gómez de Terán seine Kunst an ungewöhnliche und abgelegene Orte gebracht, darunter verlassene Städte, Türme, Berge, Bunker, Schiffswracks und sogar Seen und Wälder. Er nutzt diese Orte, um mit seiner Umgebung zu interagieren und einen Dialog zwischen Kunst und Kontext zu schaffen.